Anton wurde als kleines Kätzchen gefunden und kam als Flaschenkind auf eine Pflegestelle. Leider war er dort den anderen Flaschenkätzchen deutlich unterlegen, was dazu führte, dass diese ihren Nuckeltrieb an ihm ausließen. Anton wurde in Folge leider im Intimbereich wund genuckelt, was zu einer Entzündung führte. Durch diese Entzündung bildeten sich Verwachsungen am Penis, weshalb Anton lange Zeit nicht dazu in der Lage war, normal zu pinkeln. Er konnte nur tropfenweise Harn absetzen und tröpfelte bei jeder Bewegung. Eine operative Erweiterung der Penis-Öffnung brachte leider nur für wenige Tage einen Erfolg, sie verschloss sich rasch wieder und Anton stand wieder am Anfang.
Anton kam in diesem Zustand zu mir, anfangs war ich überfragt, wie wir ihm helfen können. Die Tierklinik meines Vertrauens nahm sich aber seiner an und konnte im Rahmen einer kleinen OP seine Penis-Öffnung nochmals erweitern, sodass fortan ein normaler "Strahl" möglich war. Antons Blase wurde von da an täglich zusätzlich von Hand geleert, damit es sofort auffällt, falls sich die Öffnung wieder verwächst. Außerdem diente die händische Leerung zum kräftigen "Durchspülen" der Harnröhre, damit das Zuwachsen der Öffnung möglichst vermieden wird.
Mehrere Monate ging das ganz gut, dann begann das Dilemma erneut. Zwar konnte er noch gut pinkeln, der Strahl wurde aber immer dünner und ein erneuter Verschluss drohte. Im Rahmen der Kastration wurde dann ein drittes und hoffentlich letztes Mal die Penis-Öffnung geweitet. Seither pinkelt Anton ohne Probleme, was hoffentlich nun auch weiterhin so bleibt. Einzig eine Teil-Inkontinenz ist ihm geblieben, denn er tröpfelt nach dem Pinkeln noch nach, weshalb der Bereich rund um seine Kisten mit Inkontinenzmatten ausgelegt sein muss.
Da er jetzt schon ausgewachsen ist, sind wir guter Dinge, dass es so bleiben wird. Wenn nicht, wird ihm eine Penisamputation ins Haus stehen - das aber nur, wenn es nicht vermeidbar ist.
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